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SV 04 Oberlosa gewinnt Stadtderby gegen HC Einheit Plauen

HC Einheit Plauen – SV 04 Oberlosa 16:21


Handball-Stadtderby-Plauen-VogtlandIm Plauener Stadtderby in der Mitteldeutschen Oberliga wurde der SV 04 Oberlosa letztlich seiner Favoritenstellung gerecht – tat sich aber lange Zeit schwerer als erwartet gegen die verletzungsgeplagten Gastgeber des HC Einheit.

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, erklang es vor dem Anpfiff in der Einheit-Arena. Treffender lässt sich die derzeitige Situation des HC Einheit Plauen kaum beschreiben. Null Punkte, viele Verletzte, Träger der Roten Laterne.

Aber dennoch: Im Stadtderby gegen den SV 04 Oberlosa zeigten die Schützlinge von Trainer Michel Wiesend in der ersten Halbzeit eine mehr als passable Leistung und gingen sogar mit einer knappen 10:9-Pausenführung in die Kabine. Staunen auf den Tribünen – sowohl bei den Fans der Rot-Weißen als auch bei den Schwarz-Gelben des SV 04.

Sollte es nach Wiederanpfiff etwa so weitergehen? Ja – aber nur noch sechs Minuten lang bis zum 12:12 (36.) Eine Viertelstunde später stand bei den Gastgebern immer noch die „12“ – bei den Oberlosaern bereits die „20“. Das war natürlich mehr als die Entscheidung.

Großen Anteil des am Ende souveränen Sieges hatten zwei 04er- Youngster: Torhüter Max Flämig und Rechtsaußen Philipp Trommer- Ernst, der mit sechs Treffern erfolgreichster Schütze seines Teams war. „Ausgerechnet zwei meiner ,Söhne‘, so HCE-Trainer Wiesend, der viele Jahre im Nachwuchsbereich des SV 04 tätig war.

„Klar, fühlt sich ein Derby-Sieg doppelt schön an“, gibt Trommer- Ernst zu, vor allem dann, „wenn man sich erst in die Partie kämpfen musste“. „Wir sollten in der zweiten Halbzeit konsequenter agieren, weniger Einzelaktionen suchen, sondern mehr als Team spielen, was ja unsere eigentliche Stärke ist. Und unser Torhüter war heute auch nicht ganz schlecht“, fügt er lachend hinzu.

Lauter als gewöhnlich sei die Kabinenpredigt von Trainer Hazl übrigens nicht ausgefallen. Grund genug dafür hätte es allerdings gegeben. Denn die Leistung der Schwarz-Gelben in Halbzeit eins war – dezent formuliert – suboptimal. Vor allem, was die Durchschlagskraft und die Entscheidungsfindung im Angriff betraf. Maßgeblichen daran beteiligt, dass die Gastgeber lange mithielten, war HCE-Keeper Josef Pour mit seinen zahlreichen Paraden – unter anderem hielt er vier Siebenmeter.

Zudem glänzte er mit mehreren punktgenauen langen Pässen – ein Quarterback beim American Football hätte es nicht besser machen können – und ermöglichte so den einen oder anderen erfolgreichen Tempo-Gegenstoß. „Wenn man in der ersten Halbzeit etwas kritisieren will, dann unsere Chancenverwertung bei Kontern. Wir hätten durchaus mit vier Toren führen können“, ärgert sich HCE-Flügelflitzer Moritz Rahn.

Die Gastgeber ließen sich zunächst auch von einer weiteren Verletzung nicht stoppen. Früh im Spiel erwischte es Pascal Wolf am Finger. „Hoffentlich nur ausgekugelt. Wir haben uns auch von diesem Rückschlag nicht runterkriegen lassen“, so Wiesend. Dennoch musste er nach dem Abpfiff konstatieren: „Es war nicht mehr drin. Letztlich hat uns Oberlosas Torhüter in der zweiten Hälfte den Zahn gezogen“.

Das wiederum lag aber auch daran, dass sich der HCE von Minute zu Minute schwerer tat, Lücken in der zunehmend besser stehenden 04er-Verteidigung zu finden – „und auch die eine oder andere Bauchentscheidung meiner Spieler war nicht immer die richtige“, so der HCE-Chef an der Seitenlinie.

„Wir brauchen uns mit dieser Leistung nicht zu verstecken. Ich ärgere mich, dass uns auch heute wieder die Konstanz gefehlt hat. Hier wäre mit weniger Fehlern mehr drin gewesen, auch wenn das vorher niemand geglaubt hätte“, so Einheit-Kapitän Maximilian Krüger“. Trotz der neuerlichen Niederlage will sich HCE-Trainer Wiesend nicht von seinem Weg abbringen lassen. „Die Richtung stimmt, wir benötigen aber dringend ein Erfolgserlebnis“.

Am kommenden Wochenende pausieren die Plauener Vereine. Ausruhen ist natürlich dennoch nicht angesagt. So steht beispielsweise für die Akteure des HC Einheit am Freitag mit Sicherheit eine schweißtreibende gemeinsame Trainingseinheit mit den Ringern der WKG Pausa/ Plauen auf dem Programm. Für die 04er hat der Derby-Sieg noch einen weiteren „süßen“ Nebeneffekt – den Sprung an die Tabellenspitze der Mitteldeutschen Oberliga. Mehr als eine Momentaufnahme? Überraschend und ein Novum: Erstmals seit Jahren war das Duell um die „Stadtmeisterschaft“ nicht ausverkauft – „nur“ 815 Zuschauer sahen die Partie. Hoffentlich lediglich ein „Ausrutscher“. Mario Wild

HCE Plauen:
Pour, Misar, Beketov (3), Dobritz, Krüger (3), Wolf (1), Höpner, Mehler, Zverina, Kies (1), Zbiral (2), Rahn (3), Danowski (3/1),
SV 04 Oberlosa: Flämig, Kveton, Wetzel, Weikert (1), Peschke (1), Roth (3/1), Englert, Trommer-Ernst (6), Mertig (2), Klaus, Richter (3), Hertel (1), Kolomaznik (3), Multhauf (1)
Verwarnungen: 4 für Plauen, 2 für Oberlosa.– Zeitstrafen: 6 für Plauen, 3 für Oberlosa.– Zuschauer: 815

2018-10-08



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